Die CREST-2 Studie untersuchte Menschen mit einer starken Verengung der Halsschlagader (70 % oder mehr), die keine Symptome wie Schlaganfall oder TIA hatten.

Verglichen wurden drei Behandlungsstrategien:

  1. Intensivierte medikamentöse Therapie (Blutdruck, Cholesterin, Lebensstil)
  2. Medikamentöse Therapie + Stent
  3. Medikamentöse Therapie + Operation (Karotisendarterektomie)

Ergebnisse nach vier Jahren:
Stenting zusammen mit medikamentöser Therapie führte zu weniger Schlaganfällen als die medikamentöse Therapie allein.
Die Operation zeigte keinen klaren Vorteil gegenüber der medikamentösen Therapie.
In allen Gruppen war das Gesamtschlaganfallrisiko niedrig.

Was bedeutet das für Patienten?
Manche Patienten mit einer Karotisstenose können sicher allein durch eine gute medikamentöse Therapie behandelt werden. In bestimmten Fällen, besonders bei hochragiger Stenose, kann aber ein Stent sinnvoll sein. Die Operation bleibt individuellen Situationen vorbehalten, zeigte jedoch in dieser Studie keinen Vorteil.

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